Dienstag, 3. März 2015

Wer schläft, sündigt nicht!??

Oder etwa doch? Und was macht der, der NICHT schläft im Umkehrschluß??

Nun gut, darüber könnte man stundenlang diskutieren.

Hell und dunkel - Licht und Schatten ... laut und leise - liegen immer  sehr nahe beieinander.

Ich persönlich brauche, um wirklich tief und entspannt schlafen zu können, absolute Ruhe und vor allem Dunkelheit.

Das Ticken eines Weckers lässt mich nicht einschlafen, selbst ein tropfender Wasserhahn in der Küche oder das Surren eines Ladegerätes in einer Steckdose hindert mich daran.

Richtig gut  und vor allem durchgeschlafen habe ich in den letzten Monaten wirklich sehr selten.

Mein Schlafzimmer befindet sich nämlich direkt an unserem Hauseingang und direkt unter dem Licht für die Haustür.

Demzufolge wurde und werde ich fast immer wach, wenn spät abends jemand nach Hause kommt oder früh morgens das Haus verlässt.

Und das hat sich mittlerweile sehr auf mein Nervenkostüm ausgewirkt.

Wer nicht gut und ausreichend schläft ist unausgeglichen, ständig müde ... einfach kein "gesunder" Mensch.

Die Natur hat sich ja schließlich etwas dabei gedacht, dass sie uns für ein paar Stunden in den Schlaf schickt.

Nun habe ich mich entschieden, das Schlafzimmer jetzt im Frühjahr komplett leer zu räumen, neu zu streichen und das Bett an eine andere Wand zu stellen.

Vor allem aber habe ich mich nach einer Lösung für dieses "Licht-Problem" umgesehen.

Ich kann ja schlecht mein kleines Zimmerfensterchen zumauern :-)

Also muss ein Verdunkelungsrollo her.

Beim Surfen im Netz wurde ich in diesem Online-Shop fündig.

Für eine Farbe habe ich mich noch nicht entschieden, da ich mir über die Wandfarbe noch nicht ganz klar bin.

Aber kommt Zeit kommt Rat ... kommt Farbe kommt Rollo ...

Und dann hoffentlich wieder gesunder ausreichender und erholsamer Schlaf.

SP

Donnerstag, 26. Februar 2015

Süsser Couscous - Couscous sucré

Zimt, Anis & Kardamom sorgen für 1001-Nacht-Feeling :-)




Zutaten:

Zimtstange
Sternanis
Kardamom
Zucker

Karotten


Rosinen
Korinthen
Backpflaumen

Zubereitung:

Karotten gut waschen, in dickere Scheiben schneiden und Herzen ausstechen. Restle werden mitgekocht und morgen als Suppe gegessen :-)

Wasser aufkochen, Gewürze und etwas Zucker dazugeben und die Möhren darin garen.

Diese dann mit einer Schaumkelle herausfischen und beiseite Stellen.


Dann habe ich einfach ein wenig Couscous hineingeschüttet, die Hitze weggenommen und ihn eine Weile stehen lassen.

Immer mal wieder mit einer Gabel vorsichtig umgerührt, dann abgesiebt und mit einer Gabel vorsichtig gelockert.



Die Backpflaumen habe ich kleingeschnitten.


Die Rosinen, Korinthen und noch ein wenig Orient-Zucker unter den Couscous gerührt und alles zusammen auf meinem momentanen Lieblingsteller angerichtet.



Du auch ??


Oman - Maskat - Muscat - Masqaṭ - 1001 Nacht und viele Kochtöpfe





Fehler bzw. "veraltete" Informationen seien mir bitte nachgesehen ;-)

Grundlegendes für eine Reise in den Oman

Amtssprache: Arabisch
Hauptstadt:  Maskat
Staatsform:  Erbmonarchie
Regierungssystem:  absolute Monarchie
Währung:  Rial Omani (OMR)
Weitere Sprachen: Englisch ist weit verbreitet; Hindi und Suaheli.

Der Oman ist etwas kleiner als Deutschland.

Das Sultanat Oman grenzt im Westen an Saudi-Arabien, im Südwesten an den Jemen und im Nordwesten an die Vereinigten Arabischen Emirate.

Auch die Exklave Madha, die Halbinsel Rus al-Dschibal, die Insel Masira und die Gruppe der Kuria-Muria-Inseln gehören zum Oman.

Die Staatsgrenzen sind im Nordosten der Golf von Oman, im Süden & Osten das Arabische Meer. Im Landesinneren selbst gibt es keine exakten Staatsgrenzen.

Geld/Währung

Der omanische Rial wurde 1973 eingeführt und löste den bis dahin gültigen Rial Saidi als offizielles Zahlungsmittel ab. Er ist in 1000 Baisa unterteilt.

Sein Wert wurde im Jahr seiner Einführung an den Wechselkurs des US-Dollars gebunden und ist deshalb den selben Schwankungen unterworfen.

Man kann die Landeswährung an Geldautomaten mit Kreditkarte abheben, einige Automaten akzeptieren auch die EC-Karte.

In der Regel wird der Geldverkehr in Scheinen abgewickelt, Mastercard und Visacard sind die am meist genutzten Kreditkarten.

Traveller Schecks sind nicht empfehlenswert, auch von 100 Dollar Scheinen wird aufgrund vieler Fälschungen abgeraten.

Zeitverschiebung

Sommerzeit +2h, MEZ +3h

Gesundheit

Es sind keine besonderen Impfungen notwendig, die Üblichen sollten jedoch wirksam sein.

Hohe Sonneneinstrahlung - stets eine Kopfbedeckung tragen, Sonnenbrille und ausreichend Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.

Wenn ich im Land zum Arzt muss, ist eine Behandlung vor Ort zu bezahlen. Deshalb empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung. Zuhause bekomme ich gegen Vorlage der Rechnung das Geld erstattet.

Leichte Pullis und Halstücher schützen vor "Zug" durch die Klimaanlagen in Autos, Geschäften, Hotels, Restaurants usw.

Sonntag/Ramadan

Der Freitag ist der Sonntag bei den Muslimen. Die meisten Geschäfte sind zumindest vormittags geschlossen. Lebensmittelläden und Märkte haben meist geöffnet.

Beginn des Ramadan richtet sich nach der örtlichen Mondbeobachtung und wird deshalb kurzfristig verkündet. Vier Wochen dauert er.

In dieser Zeit ist es den Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu trinken, zu essen oder zu rauchen.

Auch Hotels müssen sich an das Alkoholverbot halten, erst nach Anbruch der Dunkelheit ist Alkohol in der Minibar des Hotelzimmers verfügbar.

Nach dem Fastenmonat folgt der Festtag Eid al-Fitr. (Dauer je nach Region zwischen 2-10 Tage).

Auch das Fest "Eid al-Adha" hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern

Für Urlauber kann es bei diesen "Feiertagen" zu unerwarteten "Problemen" kommen.

Viele Restaurants haben erst am Abend geöffnet aber auch Geschäfte und Behörden usw. haben verkürzte Öffnungszeiten. Lebensmittelläden haben meist jedoch offen.

In den meisten Hotelanlagen hat das Hotelrestaurant für die Nicht-Muslime geöffnet, es kann jedoch gut möglich sein, dass nur dort bzw. auf den Hotelzimmern Speisen und Getränke tagsüber zu sich genommen werden dürfen.

In der gesamten Zeit des Ramadans sollten Urlauber der islamischen Bevölkerung und deren Tradition & Religion gegenüber mit sehr hoher Sensibilität  begegnen.

Kleidung

Im Oman genügt das ganze Jahr leichte Sommerkleidung. Wer jedoch im Winter seine Zeit dort verbringen will, sollte leichte lange Hosen/Röcke/Kleider und leichte Pullover einpacken. Und für Ausflüge in die Wüste/Berge festes knöchelhohes Schuhwerk mitnehmen.

Die Knie, Schultern & Oberarme sollten aus Respekt für die muslimischen Gepflogenheiten immer bedeckt sein.

Männer tragen beim Baden an öffentlichen Stränden Bermuda-Shorts, die Frauen einteilige Badeanzüge.

Fotografieren

Keine Fotos von Betenden in den Moscheen und auch keine Fotos von Flughäfen. 

Möchte ich Personen fotografieren, sollte ich vorher immer um Erlaubnis fragen. 

Trinkgelder/Alkohol

In der Regel sind 15% Steuer und Service in den Hotel- & Restaurantrechnungen enthalten. Natürlich darf gerne ein zusätzliches Trinkgeld (ein paar Hundert Baiza) gegeben werden.

Das Trinken von Alkohol ist in der Öffentlichkeit verboten. Er wird in privaten Clubs, Hotelbars & Hotelrestaurants ausgeschenkt.

Strom/Telefon

220/240 Volt Wechselstrom mit einem britischen 3-Stift-Stecker.

Mobiltelefone mit Dualband aus Europa funktionieren in der Regel. Es gibt Roamingverträge von Omantel mit z.B. D2 & D1. +968 ist die Vorwahl für den Oman - das wusste ich aber schon länger, da mein Vater lange Zeit dort arbeitet.

Meine Reise nun in Bildern und mit wenigen Worten :-) oder umgekehrt.

Leider habe ich nicht wirklich viele und gute Fotos - meine Kamera hatte immer mal wieder  gestreikt.

Reisedaten

Fluggesellschaft: Gulf Air

Hinflug: Frankfurt - Bahrain - Maskat
Rückflug: Maskat - Bahrain - Frankfurt

Zwei Nachtflüge/"overnight flights" mit jeweils einem Zwischenstopp in Bahrain habe ich gebucht.

Nicht weil sie unbedingt um soviel preiswerter waren als "Normalflüge", sondern weil ich zum 1. Mal in ein Flugzeug stieg und dann auch noch gleich so eine lange Flugdauer vor mir hatte.

Dachte: "Im schlimmsten Fall schläfst halt einfach!" 

Alles verlief absolut reibungslos und unspektakulär :-) 

Selbst der Zwischenstopp - ich hatte solche Angst mein nächstes Flugzeug zu verschlafen.

Ich habe ganz frech eine nette Frau vom "Wachpersonal" gebeten, mich doch zu wecken, falls ich einschlafen würde  ;-)

Heißt doch "WACH"-Personal ... sie war sehr freundlich und hilfsbereit und spendierte mir sogar noch einen Kaffee!

Ergo - NIE wieder ein Nachtflug :-) Ich hab' viel zu viel NICHT gesehen!

Muscat/Maskat

Die Stadt liegt im Nordosten des Landes am Golf von Oman.

Das ganze Jahr ist es warm, ja fast heiß. 

Kaum Niederschlag aber eine unheimlich hohe Luftfeuchte (stets zwischen 60 & 80 Prozent). 

Die hat mir sehr zu schaffen gemacht!

Steigt man aus dem klimatisierten Auto oder verlässt ein voll klimatisiertes Geschäft, Hotel oder Restaurant fühlt es sich an, als würde man gegen eine Wand aus feuchter Hitze laufen.

Nachts kühlt es kaum merklich ab, oft ist es morgens die heißeste Zeit des Tages.

Angeschaut habe ich mir u.A. den Qurum-Naturpark, die Strände, die vier Stadttore, den Suq von Matrah, die Sultan-Qabus-Moschee, das Royal Opera House usw.

Matrah/Muttrah

Ein Stadtteil von Maskat und ein wichtiges Handelszentrum des Omans. Matrah/Muttrah beherbergt neben einem der größten Häfen der Region auch den größten Souk.

Fotografiert habe ich dort nicht. 

Ein Ausflug führte uns nach Sur.

Eine gefühlte Ewigkeit waren wir unterwegs - zum guten Glück auf sehr gut ausgebauten Strassen.

Sur liegt ca. 150 km südöstlich der Landeshauptstadt Maskat am Golf von Oman.

Bereits im 6. Jahrhundert war Sur bedeutend für den Handel mit Ostafrika.

Noch heute wird die lange Tradition als Seefahrerstadt gepflegt. Sur ist bekannt für den traditionellen Bau der "Daus" (Handelsschiffe). Mit diesen Schiffen wurden bis ins 19. Jahrhundert die Handelsfahrten nach Indien und Afrika unternommen.









Leider waren wir zu einem ungünstigen Zeitpunkt dort. Ein "hoher Feiertag".


Kein einziges Geschäft oder Restaurant hatte geöffnet. 

Lediglich die Tankstelle auf dem Rückweg rettete auch uns vor dem Verdursten.


Auch auf dem Rückweg nach Muskat gab' es wieder jede Menge Kamele :-)



Auch Suhar/Sohar hat in der Geschichte des Omans eine große Bedeutung als Zentrum des Seehandels. Suhar/Sohar liegt ca. 230 km nordwestlich von Maskat. 

Ein weiterer Ausflug ging nach Barka.








Barka liegt ca. eine Autostunde vom Zentrum der Hauptstadt Muskat entfernt und ist bekannt durch den großen Fischmarkt aber auch durch die Festung von Barka.

Direkt am Strand wird der frische Fang ziemlich Aufsehen erregend versteigert.

Im kleinen Souk wird neben allerhand "Schnickschnack" und tollen Gewürzen, auch örtliche Handwerkskunst - vor allem Webereien - feil geboten.

Und noch einen Ausflug unternahmen wir.

Diesmal in die Nähe vom Al Sawadi Beach Resort

Leider gibt es auch hier keine tollen Fotos :-(


Dafür aber eine abenteuerliche "Boots-Rundfahrt" um einen großen Felsen.








Ein paar wirklich tolle Fotos habe ich aber dennoch :-) sind geklaut ... bleibt aber in der Familie :-)

Al Bustan Palace














OHNE WORTE!!!

























1001 Nacht und fast soviele Kochtöpfe



Mehr als vielfältig würde ich die Küche im Oman beschreiben.

Viele unterschiedlichen Einflüsse mit jede Menge Gewürzen wie z.B. Nelken, Zimt, Kardamom, Safran, Rosenwasser usw.

Arabisch, indisch, indonesisch usw. usw.

Überwiegend gibt es Huhn, Lamm, Reis, Fisch aber natürlich auch Obst und Gemüse in großer Vielfalt, besonders in den Hotels bleibt kein Wunsch unerfüllt.






Zusammenfassend würde ich meine Erfahrungen bzw. meine Eindrücke im Oman so beschreiben:

Prächtig, pompös, farbenfroh, aufregend - ein Genuss für alle Sinne!

Jeglichen neuen Eindruck habe ich bis in's kleinste Detail genossen.

Von den Gewürzständen auf den Märkten musste man mich regelrecht wegziehen!

Im Luxushotel habe ich mich wie eine Prinzessin gefühlt - wenn wir unterwegs waren habe ich Biryani in allen möglichen Geschmacksrichtungen gegessen und unglaublich leckere und mehr als frische Fruchtsäfte getrunken.

Erlebt habe ich eine mir bislang völlig fremde und tolle "Welt" - jedoch zum guten Glück keinerlei Massentourismus und keine aufdringlichen Ramsch-Händler.

Sondern ohne Ausnahme sehr freundliche, zuvorkommende, höfliche, offene und an allem interessierte Menschen.

Ich will gar nicht sehr auf Kultur, Religion, Wirtschaft usw. eingehen, dafür habe ich zuwenig Hintergrundwissen bzw. war ich eine viel zu kurze Zeit im Oman.

Der Sultan sorgt glaube ich sehr gut für sein Volk :-)

Seit er 1970 seinen Vater vom Thron stürzte ging es mit dem Sultanat Oman kontinuierlich aufwärts.

Schulen, Elektrizität und fließendes Wasser für alle sind wohl mit die wichtigsten Veränderungen seit Sultan Qabus dieses Land als Monarch regiert.

Hygiene, Gesundheitswesen, Gleichberechtigung der Frauen, & Männer, Bildung usw. liegt dem Sultan sehr am Herzen.

Alle Städte, Sehenswürdigkeiten und Orte, die ich besuchte waren äußerst ordentlich gepflegt und sehr sauber.

Straßen, Schulen, Krankenhäuser alles modern und solide gebaut bzw. modernisiert.

Eine Autobahn habe ich gesehen - mitten durch die Wüste bzw. Gebirgskette - besser ausgebaut und ausgeleuchtet als manche Straße in einer großen Stadt.

Es herrschte (für mein Empfinden) überall ein gewisses Maß an "Grund-Ruhe". Alles geht ein wenig langsamer und beschaulicher als anderswo. Weniger Hektik würde ich fast sagen.

Im Oman wird großen Wert auf Toleranz und Frieden gelegt. Andere Hautfarben, religiöse Ansichten, Sitten & Gebräuche werden absolut akzeptiert.

Ich hatte den Eindruck, dass die Frauen im Oman anders behandelt werden und eine ganz andere Stellung in der Gesellschaft haben, als in manch anderen islamischen Ländern.

Der Wohlstand des Omans liegt in der Erde :-) ÖL ... jedoch wie überall auch - begrenzt.

Deshalb setzt man auf sanften Luxustourismus - kombiniert mit einer einzigartigen Landschaft und einer unverwechselbaren Kultur des Landes.

Es war toll. Für mich wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Immer wieder gerne!